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Be my guest – or would you like to be the host? Eine kuratierte Infrastruktur

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10/03 14:00  —  01/04/23 18:00

ERÖFFNUNG: 09. März 2023, 18 Uhr

Im März 2023 wird spce für knapp einen Monat zum Gastgeber einer kuratierten Infrastruktur, konzipiert von Neele Marie Denker, die nach dem Prinzip der Einladung Kompliz*innen / Freund*innen / Denker*innen und Gestalter*innen zusammenbringt zu Workshops, Talks, Abendessen, Diskursen, Kollaborationen und Gemeinschaftlichkeit.

spce übernimmt diese Geste der Gastfreundschaft und überträgt sie für einen Monat auf seine gesamte Arbeitsstruktur. 

Konzept:
Neele Marie Denker
in Kollaboration mit Sven Christian Schuch (spce | Muthesius)
& Guests

Grafik: Jonas Fischer
Foto: Neele Denker

Gastfreundschaft ist, bei all ihrer Generosität, ein komplexes Konzept. Häufig auf Geselligkeit oder Gegenseitigkeit reduziert, scheint sie zunächst grundsätzlich positiv konnotiert. Auf der Suche nach einer räumlichen Gestalt von Gastfreundschaft, untersucht Denker die Potentiale des Gastgebens und ihre Relevanz für das Kuratorische. Dabei bilden populäre Elemente einer auf Hospitalität beruhenden Situation die Grundlage der Auseinandersetzung: der Tisch, die Gabe und die Einladung.

„Eine kuratorische Situation ist stets eine der Gastfreundschaft“ (Beatrice von Bismarck. Das Kuratorische, Spector Books: Leipzig, 2022): Sie empfängt, heißt willkommen, und bringt für einen begrenzten Zeitraum Menschen und Dinge zusammen. Diese geteilte Öffentlichkeit zu ermöglichen, ist die Gabe, die in der kuratorischen Gastfreundschaft zu tragen kommt. Die Pandemie erfordert ein Bestärken gastfreundlicher Gesten, und auch aktuelle Diskussionen, wie die um die Documenta 15, verdeutlichen die Ambivalenz und Komplexität der gastfreundlichen Bedingung des Ausstellens.

Anstatt die gängige Präsentationsform von Ausstellungen in den Vordergrund zu stellen, geht Be my guest – or would you like to be the host? vielmehr situativ der Frage nach, welche Bedingungen und Möglichkeiten es braucht, um Gastgeben zu können. Die Zusammenarbeit in diesem Prozess ist von zentraler Bedeutung und erweitert das Gefühl einer Dringlichkeit, in der Rollen von Gastgeber*innen und Gäst*innen, Formen der kulturellen Produktion und des Zusammentreffens neu überdacht und ausgehandelt werden.

Die kuratierte Infrastruktur gestaltet Zugangspunkte, um Gedanken, Perspektiven, Bedingungen und Werkzeuge für plurale Antworten auf/für/mit Gastfreundschaft zu finden.

Das Projekt ist das Ergebnis einer Masterabschlussarbeit, die im Studiengang Raumstrategien an der Muthesius Kunsthochschule entstanden ist. Betreut von Prof.in Frauke Gerstenberg und Prof.in Sandra Schramke.

Teil dieser Veranstaltung
Kinder-Workshop (ab 5 Jahre) 18/03/23 46
Haben wir Gesellschaft verlernt - bzw. wo bleiben denn alle? 25/03/23 43
Social (Distance) Dinner 25/03/23 44
ROUND TABLE: Nachhaltiges Arbeiten in der Kunst – Ressource Raum 28/03/23 42
Ausklang mit Live-DJ 01/04/23 45
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